Gehirne von RAF-Terroristen nach jahrelanger Lagerung verschwunden
Auch die Gehirne der RAF-Top-Terroristen Andreas Baader (l), Gudrun Ensslin (M) und Jan-Carl Raspe (r, undatierte Fahndungsfotos) sind jahrelang in der Universitätsklinik Tübingen aufbewahrt worden. Mittlerweile seien sie spurlos verschwunden, berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» in seiner neuen Ausgabe 18.11.2002). Bisher war nur bekannt, dass das Gehirn der Terroristin Ulrike Meinhof dort untersucht und zu Forschungszwecken weitergegeben wurde.Völlig unklar ist dem Bericht zufolge, was nach über zehn Jahren Lagerung im Tübinger Hirnarchiv mit den Gehirnen Baaders, Ensslins und Raspes geschah. Zuletzt seien sie 1988 gesehen worden. dpa (Zu dpa 2642 vom 17.11.2002)null

